penta Hotel, Kassel

Beschäftigtendatenschutz in der Pandemie – der Datenschutz in der Krise

Viele Arbeitgeber reagieren in der aktuellen COVID19-Pandemie so, als ob bei ihren Maßnahmen zum Infektionsschutz und zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie die Mitbestimmung und sonstigen Rechte der Betriebsräte und der Beschäftigten nicht mehr gelten.

Dem ist aber nicht so. Die Datenschutzgrund-Verordnung kennt keinen Ausnahmezustand. Die Interessenvertretungen sind aufgerufen, zu überwachen, dass die zugunsten der Beschäftigten gelten Gesetze, Verordnungen und Betriebsvereinbarungen durchgeführt werden. Zu den Gesetzen gehören u.a. die DSGVO und das BDSG.

Das Seminar vermittelt für Betriebsräte das praxisbezogene Wissen, welche arbeitsrechtlichen Maßnahmen in der Pandemie die Arbeitgeber durchführen und wie der Arbeitsschutz als Infektionsschutz betrieblich umgesetzt wird. Im akuten Pandemiefall ergeben sich somit für Betriebs- und Personalräte unter daten- und arbeitsschutzrechtlichen Gesichtspunkten eine Vielzahl von Handlungsfeldern, so z.B.:

  • Temperaturmessungen bei der Arbeit/Zugangskontrollen
  • Fragen nach Gesundheitszustand und Symptomen
  • Kontrollen der Abstandsgebote bei der Arbeit, z.B. durch Videoüberwachung
  • Erfassung von Risiko-Problemgruppen und von Gesundheitsdaten
  • Datenschutz im Home-Office
  • Datenschutz bei Videokonferenzen
  • (namentliche) Bekanntmachung von Erkrankungen und Verdachtsfällen 
  • Datenschutz in der arbeitsmedizinischen Vorsorge
  • (Betriebliche) Nutzung von „Corona-Apps“?

 

 

Seminar:Beschäftigtendatenschutz in der Pandemie -
– der Datenschutz in der Krise (SemNr. 21180)
Termine:

22. bis 24. Juni 2021

Tagungsort:pentahotel Kassel
Bertha-von-Suttner-Straße 15, 34131 Kassel
Beginn: am ersten Tag um 11:00 Uhr
Ende:   am letzten Tag um 15:30 Uhr  
Seminargebühr:789,00 Euro
Unterkunft voraussichtlich ca:171,00 Euro
Tagungspauschale voraussichtlich ca: 354,00 Euro
 (alle Preise zzgl. MwSt.)
Referent:Dr. Eberhard Kiesche, DV-Betriebswirt